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Soubeyran, Genf

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Autoarm nahe des Stadtzentrums

Autoarm
38 Wohnungen und zusätzlich 3 Gästezimmer sowie 3 weitere Zusatzzimmer Wohnungen
14 für Bewohnende und 4 für BesucherInnen Parkplätze

Portrait

Die Wohnungen des Projekts Soubeyran, im Herzen des Quartiers Vieusseux, sind nahe am Stadtzentrum gelegen. Die durch die coopérative Equilibre erstellte Siedlung entspricht den kantonalen Normen für einen Bau von sehr hoher energetischer Effizienz. Der Zusammenhalt unter den Bewohnenden wird gefördert durch Zonen der Kommunikation und für persönlichen Kontakt. Dies wird mit der Anordnung der Wohnungen erreicht, welche auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden sind. Die Hälfte der Parkplätze sind für das Carsharing vorgesehen.

Eigentümer / Bauherr
Kanton Genf / Coopératives d'habitation Equilibre et Luciole
Status
Eröffnet
Datum Erstbezug
2017
Typ
Autoarm
Bruttogeschossfläche (Wohnen, m2)
3 805 (Wohnen); 632 (Gewerbe)
Arealfläche (ha)
0.32
Anzahl BewohnerInnen
93
Vorschriften für die Besetzung
Sozialwohnungen der Kategorie HBM. Die Berechtigungen und Eintrittsschwellen für diese Art von Wohnungen für 50 Jahre kontrolliert. Verzicht auf Bausubventionen, damit eine Senkung der Eintrittsschwelle verhindert und damit die Wohnungen für alle Zielgruppen offen gehalten werden konnten.
Anzahl Wohneinheiten
38 Wohnungen und zusätzlich 3 Gästezimmer sowie 3 weitere Zusatzzimmer
Nach Wohnungsgrössen
  • 1-Zimmer 6
  • 3 Zimmer 12
  • 4 Zimmer 11
  • 5 Zimmer 11
  • 6 Zimmer 5
Miete/Eigentum (in %)
100% Miete
Anzahl der Parkplätze
14 für Bewohnende und 4 für BesucherInnen
Parkplätze* pro Wohneinheit *inkl. Bewohner, Besucher, Car-Sharing, exkl. Gewerbe
0.47
Veloabstellplätze
140
Weitere Mobilitätsdienstleistungen (Velo- / Anhängerverleih, Mieterticket etc.)
Verleih unter den Bewohnenden von Spezialgeräten (Anhänger, Elektro-Dreirad etc.), Mobility-Karte für die Carsharing-Nutzen im Falle des Bedarfs.
ÖV-Güteklasse nach ARE
A
Distanz zur nächsten Bus-/Tram-Haltestelle Takt Hauptverkehrszeit (7–8 Uhr, Abfahrt in alle Richtungen)
450 m / 18 Verbindungen pro Stunde
Distanz zum nächsten Bahnhof Takt Hauptverkehrszeit (7–8 Uhr, Abfahrt in alle Richtungen)
2 km / 8 Verbindungen pro Stunde (Richtung Lausanne)
Versorgung (Distanz in Meter zu Läden des täglichen Bedarfs)
400 à 750 m
Veloverkehrsnetz (gut / mittel / schlecht)
Bon
Car-Sharing innerhalb Arealgrenzen (Anzahl Autos)
6 in privatem Carsharing
Car-Sharing im Umkreis von 300 Meter an Grenze der Siedlung (Anzahl Standplätze / Autos)
0 / 0
Garantie des Autofreien

Gegenüber Baubewilligungsbörden: Es sind keine blaue Zone-Parkkarten für die BewohnerInnen erhältlich. Die Abweichung vom Parkplatz-Minimum konnte von der Direction générale des transports erreicht werden dank den Statuten der coopérative Equilibre, welche das Carsharing durchsetzt sowie dank der Vorhalteflächen, welche im Untergeschoss freigehalten werden für den Fall, dass die Behörden Parkierung durch die Bewohnenden im öffentlichen Raum feststellen.
Gegenüber WohnungsmieterInnen: Mit den Statuten der Kooperative. Die GenossenschafterInnen engagieren sich nach der Wohnungsvergabe dafür, ihr Auto abzustossen (sofern eines vorhanden war). Die Frist hierfür wird flexibel und den spezifischen Umständen entsprechend gehandhabt. Mietvertrag mit Verzichtserklärung.

Rechtliche Grundlagen im Standortkanton

Siehe Kanton Genf

Zertifikate
Très Haute Performance Energétique (TPHE)
Weitere Informationen

Erfolgsfaktoren

  • Partizipation der Bewohnenden während des gesamten Prozesses und für alle wichtigen Entscheidungen
  • Selbstverwaltetes Carsharing
  • Hohe Zahl an Veloabstellplätzen
  • Hartnäckigkeit eine Abweichung vom Parkplatzminimum zu erhalten

Stolpersteine

  • Widerstand der Behörden, weil diese nicht diese Art von Initiativen geglaubt hat und weil diese gedacht haben, dass der Verzicht auf Parkplätze zu einer vermehrten öffentlichen Parkierung führen wird.
  • Risiko von Opposition

Erkenntnisse

  • Guter Erfolg. Bis jetzt funtioniert das Carsharing sehr gut und die überschüssigen Parkplätze konnten extern vermietet werden.

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